BTV Bauherrenpreis:
Aus der Region für die Region

Wer die Welt verändern will, muss Zuhause beginnen

Es ist soweit: Die Sieger des 7. BTV Bauherrenpreises stehen fest. Aus 148 Einreichungen kürte die Jury die besten Architekturprojekte Tirols und Vorarlbergs.

„Gelungene Architektur ist ein Beitrag an die Gesellschaft und an die Umgebung. Mit dem BTV Bauherrenpreis machen wir auf die wichtige Rolle der Bauherren aufmerksam und wertschätzen die Leistung der Architekten und Planer“, hielt BTV Vorstandssprecher Peter Gaugg bei der Preisvergabe des 7. BTV Bauherrenpreises im BTV Stadtforum fest. 250 Architekturbegeisterte wurden Zeugen einer Verleihung, die einmal mehr verdeutlichte, wie hoch die Dichte an architektonisch wertvollen Beiträgen hierzulande ist. Und das trotz zunehmend herausfordernder Rahmenbedingungen: Der Mangel an nutzbarem Bauland, strenge Bau- und Raumordnungsvorschriften und nicht zuletzt steigende Preise fordern nach neuen, innovativen Lösungen.

„Neue Pfade zu beschreiten ist nicht nur eine Frage des Wollens, sondern ist längst zur Notwendigkeit geworden“, stellte Gaugg fest. Sinngemäß lautete auch das Motto des diesjährigen Bauherrenpreises Transformation in der alpinen Architektur. „Wer diese Veränderungen als Chance, Neues zu schaffen, begreift, leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Heimat und all jene, die hier Zuhause sind. Daher verdienen alle, die mit Mut, Herz und Verstand neue Wege beschreiten, unseren tiefsten Respekt und Dank“, betonte Gaugg mit Blick auf die anwesenden Bauherren, Planer und Architekten.

Moderatorin und ORF-Architektur-Redakteurin Teresa Andreae bestätigte: „Ein Geheimnis für gute Architektur ist ein fachkundiger Bauherr, das sagte schon Adolf Loos 1930. Es ist wichtig, dass die Architektur eine Bühne bekommt, um in der Bevölkerung ein Bewusstsein für qualitätsvolles Bauen zu schaffen.“ Andreae stellte fest, dass die Architekturlandschaften in Tirol und Vorarlberg zwar sehr unterschiedlich seien, aber „in beiden Ländern lassen sich spannende Entwicklungen beobachten“. Wesentlich für die Zukunft sei vor allem der schonende Umgang mit den Ressourcen.